Schmuggelsteig und Schmugglerpaß
Schmuggel war und ist kein Kavaliersdelikt, sondern als
verbotswiedrige Ein- und Ausfuhr von steuer- oder
zollpflichtigen Waren eine strafbare Handlung gegen
bestehende staatliche Gesetze. Das Dreiländereck zw.
der kaiserlich-österreichisch-böhmischen und der
königlich-bayerischen Grenze waren ein Eldorado für
Schmuggler und Schwärzer. Die wirtschaftliche Situation
bestimmte immer wieder die Bedingungen des Schmuggelns.
Da man in den Dörfern auch mit den Zöllnern
zusammenleben musste, gaben die guten Zöllner schon
einmal Hinweise, wo in dieser Nacht kontrolliert wird.
Mit List und Tücke wurde versucht sich gegenseitig
auszutricksen. Unzählige Mythen ranken sich um
die Gestalten der Schwärzer und scheinbar
Gesetzlosen, die ihren eigenen Verhaltenscodex
entwickelten und nach diesen Regeln auch lebten.
Näheres siehe unter dem Link
"Ehrenkodex der Schmuggler" rechts.
Die Wegstrecken des Schmugglerpasses orientieren sich
weitgehend an alten Schmugglerwegen und -pfaden im
deutsch-österreichischen Grenzgebiet. An bestimmten
Stempelstellen erhalten Sie bei Vorweisen des Passes
einen speziellen Schmugglerstempel. Der Besitzer des
Passes erhält gegen Vorlage von mindestens
6 eingetragenen Stempeln ein Überaschungsgeschenk.
Gehzeit: bei einer Streckenlänge von rund 12 km
beträgt mindestens 3,5 Stunden.
Textpassagen dieser Homepage wurden auszugsweise
dem Schmugglerpaß entlehnt.
Autor: Erich Hobusch
www.jagdkultur-hobusch.de
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